Mittwoch, 20. März 2013

Tassie

"Hey Mates"!

diesmal berichten wir ein bisschen über unseren Trip nach Tasmanien, der verschlafen Insel ca. 300 km südlich von Melbourne.

Von Melbourne ging es mit dem Flieger direkt in die Hauptstadt Tasmaniens - Hobart. Ein ca. 200.000 Einwohner großes Fischerdörfchen im Süden Tasmaniens. Und das mit dem Fischerdörfchen meinen wir ernst. An jeder Ecke gibt's freundliche Leute, Fish & Chips und gemütliche Cafés. Insgesamt scheint dort alles ein bisschen langsamer als auf dem Festland was unseren vom vielen Sightseeing gestressten Köpfen ganz gut tat. Auch die Temperaturen sind hier anders: zum ersten mal seit längerer Zeit haben wir Flip-Flops, kurze Hose und Sonnencreme gegen Socken, Jeans und Fleece-Jacke getauscht.

Nach zwei Tagen in Hobart ging es dann mit unserem bisher größtem Auto (von uns liebevoll "Das Boot" getauft) von Hobart mit einen keinem Schlenker in den Süden anschließen an der Ostküste entlang. In einem komfortablen rollendem 6-Bett-Wohnzimmer ( für nur 5$ am Tag... :-) ) ging es entlang an traumhaften verlassene Stränden und schönen Landschaften. Viele Campingplätze sind direkt am Strand, kostenlos und dank des nicht mehr ganz so sommerlichen Wetters hatte man viel Platz für sich alleine!

Ziel nach sechs Tagen war dann die Fähre in Devenport von der es in ca. 11 h über Nacht wieder zurück nach Melbourne.

Wie wir anhand nicht mehr verfügbarer Hostelbetten feststellen konnten, in Melbourne war Grand Prix!!!! Dankenswerter Weise hat uns mal wieder ein Freund einer Feundin.... vor ner Übernachtung in der Flughafenwartehalle gerettet und in seine WG eingeladen.

Übrigens hat sich außerhalb der für Besucher kostenpflichigen Rennstrecke keiner für den Grand Prix, dessen Motorengeräusche über die ganze Stadt hinweg zu hören waren, keiner interessiert.

Auf der größten Leinwand in der Stadt würden die Feierlichkeiten und Tänze zum asiatischen Foodfestival (oder so ähnlich) übertragen... :-(

So weit so gut,
Paula und Andreas





Bestes Café in Hobart



Ein bisschen größer als alle anderen









Stellplatz mit eigenem Strandzugang



Ja, kalt war's...

















...Küche...

Blick aus dem Bett auf den Sonnenaufgang





Typische australische Ansammlung von Briefkästen





Sonntag, 10. März 2013

5000 km in 7 Tagen

The Ghan
Einmal in Darwin angekommen, wollten wir eigentlich auch gleich schon wieder weiter. Es war nicht nur zu warm, sondern auch noch schwül. Wart ihr schonmal im Elefantenhaus? So und noch schlimmer. Uns lief der Schweiß vom Nichtstun. Aber da mussten wir durch. Wir haben uns die Stadt angeschaut und uns mit Freunden aus Brisbane getroffen, die auch zufällig in Darwin waren. Aber nach 2 tagen im „Elefantenhaus“ haben wir auch schon der bei gefühlten 16 Grad „The Ghan“ nach Adelaide genommen. Diesmal also 50 Stunden Zugfahrt. Halt haben wir in Katherine und Alice Springs gemacht. Dort hatten wir das seltene Glück einen Regen mitzuerleben. Also nicht wie eine Woche zuvor in kurzer Hose um den Uluru, diesmal hieß es lange Hose und Regenjacke.
Aber die Abkühlung haben wir sehr genossen. Der Rest der Zugfahrt war wie immer sehr entspannend. Wir konnten endlich mal wieder ausschlafen.

In Adelaide angekommen sind wir bei Terry untergekommen. Er ist ein Freund von Nicola und hat uns bei sich schlafen lassen. Dafür noch einmal einen großen Dank an Nicola!!!!! Wann hat man als Backpacker schon mal den Luxus einer eigenen Ferienwohnung direkt am Meer... In dem man auch noch Baden kann!!!
In Adelaide haben wir uns dann noch all das angeschaut, was wir bei unserem ersten Besuch nicht geschafft hatten und sind auch hier wieder auf Freunde aus Brisbane gestoßen.
Wie es der Zufall so wollte – Linkin Park war in der Stadt. Für uns mal wieder vorm Zaun aber umsonst!
Aber auch in hier mussten wir nach 3 Tagen unsere Lager abbrechen. Also haben wir uns wieder einen Campervan geschnappt und sind von Adelaide nach Melbourne in 3 Tage gefahren. Wir mieten die Dinger übrigens nicht, sondern wir überführen die Kisten. Das kosten und nichts außer Spritgeld.

Auf dem Weg dahin haben wir in einem Wildlife Park Stopp gemacht um nun endlich auch mal einen Koala zu knuddeln. Koalas sind uns von den einheimischen Tieren die liebsten. Ihr Tagesablauf besteht aus 1-2 Stunden Fressen, 1-2 Stunden Umherlaufen(Klettern), etwa 15 min Putzen und 18-21 Stunden Verdauen und Schlafen. Also rundum sehr entspannte Tiere. Neben dem Koala-Knuddeln konnte man in diesem Wildlife Park auch viele Albino Tiere bewundern. Unter anderem weiße Kangaroos oder weiße Pfauen...
Aber weiter gings....  Die nächsten 3 Tage sollte es nur an der Küste entlang gehen – der allseits bekannten Great Ocean Road. Ca. alle 15 min haben wir einen Stopp gemacht um die schöne Aussicht zu genießen und für die Nachwelt und euch festzuhalten. Highlight waren die Twelve Apostel und einer Straße in der es nur so von Koalas in den Bäumen gewimmelt hat.

In Melbourne angekommen, wurden wir herzlich von den Bewohnern einer alten Post willkommen geheißen und konnten die erste Nacht auf deren Couch schlafen.

Die nächsten Nächte hatten wir dann ein Hostel in der Innenstadt – mitten in Chinatown... J und konnten von da aus die Stadt erkunden!

Zurzeit sitzen wir in Hobart/ Tasmanien, sitzen am Hafen und essen Fish & Chips...

So, genug geschrieben, die Bilder erzählen viel mehr!


Das große Wiedersehen in Darwin

Linkin Park live@ Soundwave-Festival

Einfallsreiche Nummernschilder haben sie hier!

Kinderspielgeräte...












Unser Favorit!!!




Der "Kleine" am Salzsee

Salzsee von Nahem

Nochmal Salzsee


Great Ocean Road


"London Bridge"

12-Apostel


Die Koalas am Wegesrand...

...haben alles voll im Blick


Unser Hostel "Exford Hotel" direkt in Chinatown von Melbourne

 Melbourne Skyline





Finde den Fehler

...




"Standart"



12 Apostel



Chinatown bei Nacht

In Melbourne konnte man an einem Pier den Pinguinen beim "Schlafengehen" zusehen.

Melbourne Harbour

Melbourne Skyline

Hotel Windsor

Alte Straßenbahnen cruisen durch Melbourne

Na, wer kennt den noch???


St. Kilda

Auch der Frauentag wurde ordentlich gefeiert!