Hallo Liebe Freunde,
nachdem in die letzte Zeit in Brisbane nicht wirklich viel
passiert ist, haben sich die Ereignisse in der letzten Woche quasi
„überschlagen“.
Nach einem ausgiebigen 4-Stunden-Schlaf haben wir dann unser
Hostelzimmer geräumt und zum Arbeitsklamottenshoppen nochmal einen Abstecher in
die Stadt gemacht. Um 18:00 haben wir uns dann nach einem herzlichen Abschied
von unseren lieb gewonnenen Mitbackpackern verabschiedet und uns in den Zug auf
dem Weg nach Tully gesetzt.
| Der Blick aus dem Zugfenster |
![]() |
| Dusche im Zug |
21 Stunden Zugfahrt – klingt anstrengend – war es aber
nicht. Es gab breite Sessel mit Steckdose, Multimediasystem und auf Wunsch
Essen an den Platz. Zwischendurch konnte man sich die Beine auf dem Weg zum
Bordrestaurant oder an einem der vielen kurzen Aufenthalte auf den Bahnhöfen
vertreten. Mit Durchschnittlich 70 km/h hat sich dann der Zug die Ostküste lang
hoch geschlängelt. Zwischen vereinzelten Orten gab es dann ganz viel von der
australischen Weite zu sehen – und sogar unsere ersten Kängurus! J Das Beste an diesem
Zug war übrigens die Dusche! Sehr lustig in einem fahrenden Zug zu duschen –
können wir nur jedem empfehlen!
In Tully angekommen wurden wir dann bei 31°C auf dem
„Greenway Caravan Park“ begrüßt. Unser zuhause für die nächsten Wochen ist ein
mindestens 25 Jahre alter Wohnwagen in australischem Standard, also etwas
heruntergekommen und schmuddelig – aber dafür mit Klimaanlage und ner kleinen
Küche drin! Nach einem ausgiebigen Frühjahrputz ist es hier jetzt fasst
wohnlich! Wir haben sogar eine überdachte Sitzecke unter Palmen!
Über Tully selber ist auf dem ersten Blick nicht viel zu
berichten. Eine kurze Straße mit Geschäften und zwei Hostels, das wars! Also in
die Verlegenheit Geld auszugeben werden wir hier so schnell nicht kommen! Na
gut, unser erster Lustkauf in Tully war eine 24er-Packung leckerem gekühlten
australischen Bieres! Feierabendbier, versteht sich.
Nachdem beim ersten Telefonat mit den Caravan-Park die
Wartezeit für Arbeit bei ca. 3 Wochen lag, wurde das bei der Ankunft direkt auf
eine Woche runtergekürzt. Zu unserer Überraschung hat Paula eben einen Anruf
bekommen – sie kann morgen auf einer Bananenplantage arbeiten! Bei Felschie
kann es auch nicht mehr lange dauern – sagte die Caravan-Park-Managerin! J
In der nächsten Woche können wir dann sicherlich von unseren
ersten Erfahrungen mit der Farmarbeit berichten....
Seid alle lieb gegrüßt,
Paula und Andreas
| Das erste Feierabendbier nach dem Frühjahrsputz |
| Sitzecke |
| Die kleine Küche |
![]() |
| Speisewagen |
![]() |
| Das jute gekühlte Oettinger! |
Größere Kartenansicht























